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Auf den Spuren des Higgs-Teilchens: Heinzenwiesler besuchten Forschungszentrum CERN in Genf

40 Heizenwiesler starteten am frühen Freitagmorgen vor einer Woche gut gelaunt mit ihren drei Physiklehrern Frank Becker, Christine Fell und Dr. Markus Mitrenga Richtung Schweiz. Das CERN-Forschungszentrum in Genf, das weltweit größte Forschungszentrum für Teilchenphysik, war ihr Ziel. Nach neunstündiger Busfahrt stand der Samstag ganz im Zeichen des CERN-Besuchs: Nach einem einstündigen Einführungsvortrag von Kristof Schmieden, einem ehemaligen Heinzenwiesler, der heute am CERN forscht, konnte in vier Kleingruppen die Magnettesthalle besichtigt werden. Hier erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass die Supraleitung eine Grundvoraussetzung dafür ist, dass Teilchen im LHC beschleunigt werden können. Auch die technische Umsetzung wurde ihnen erläutert. Danach standen ein Besuch des CERN Control Centers bzw. des AMS Control Centers auf dem Programm. Am AMS erfolgt die Untersuchung von Teilchen im Weltall. Spannend war, dass die Detektion live am Bildschirm mitverfolgt werden konnte. Nach einem Mittagessen in der CERN-Kantine ging es zum ATLAS Visitor Center, wo der Teilchen-Detektor am Teilchenbeschleuniger LHC besichtigt wurde. Der LHC hat insgesamt einen Umfang von 27 Kilometern und mit seiner Hilfe gelang es, im Jahre 2012 das Higgs-Teilchen nachzuweisen, eine Entdeckung, die bereits ein Jahr später mit dem Nobelpreis prämiert wurde. Die Gruppe aus Idar-Oberstein kam hier der aktuellen  physikalischen Grundlagenforschung ganz nahe. Aber der Tag war noch nicht zu Ende: Ein Besuch im Rechenzentrum des CERN, wo zur Erfassung riesiger Datenmengen neueste Technologie zum Einsatz kommt, und ein Besuch im Mitmachmuseum rundeten das Programm ab. Und sonntagsmorgens ging es dann auch schon wieder zurück nach Idar-Oberstein.