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Heinzenwies-Teams feiern Doppelsieg und qualifizieren sich für WRO-Deutschlandfinale

Am frühen Samstagmorgen starteten zwei Teams unter der Leitung von Informatiklehrer Markus Schmitt von Idar-Oberstein aus nach Trier zum Landeswettbewerb Robotik. Im Schatten des Trierer Doms fand der Regionalentscheid der World Robot Olympiad (WRO) statt. Bei der WRO handelt es sich um einen internationalen Wettbewerb für Kinder und Jugendliche, der diese für Naturwissenschaft und Technik begeistern möchte. Hierzu werden Roboter völlig frei konstruiert und zum autonomen Lösen komplexer Aufgaben programmiert. An der Heinzenwies wird hierzu wöchentlich in Form einer Arbeitsgemeinschaft trainiert.

Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch Schneegestöber im Mai erreichten die Teams rechtzeitig den Veranstaltungsort, wo es nach einer kurzen Eröffnung direkt zur ersten Bauphase ging, denn alle Teams mussten ihren Roboter komplett zerlegt mitbringen und diesen vor Ort neu zusammenbauen und die Programmierung an die lokalen Gegebenheiten anpassen. Anschließend wurde in drei verschiedenen Altersgruppen gegeneinander und gegen die Uhr gestartet. Das Team Heinzenwies Seniors (Fabio Backes, Niklas Delzeit, beide 10b, und Simeon Stürmer, MSS 11) zeigte auch sofort von Beginn an, dass sie angetreten waren, um zu siegen. Mit einer starken Runde übernahmen sie souverän die Führung. Das Team Heinzenwies Juniors (Leopold Busch, 7c, Leon Kley, 8b und Till Reinery, 7a) hatte als Newcomer noch mit den veränderten Rahmenbedingungen zu kämpfen, die sie jedoch schnell in den Griff bekamen. In den folgenden Runden kam es dann besonders bei den Seniors zu einem Kopf an Kopf Rennen mit der immer stärker werdenden Konkurrenz, an dessen Ende beide Teams jedoch souverän die Nerven im Griff hatten und sich keine Schwäche erlaubten! So angespannt die Stimmung besonders während der letzten beiden Läufe auch war, so groß war der Jubel, als feststand, dass beide Teams in ihrer Altersklasse als Sieger vom Landesentscheid zurückkehren werden! Die Seniors konnten sogar durch ihre Leistungen das Ticket zur deutschen Meisterschaft am 25./26. Juni in Schwäbisch Gmünd lösen. Und wer weiß, vielleicht ist das ja nur ein Zwischenstopp zum Weltfinale – dieses findet im November in Ungarn statt!

(Markus Schmitt)