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Aktuelles - Details

Auch im Sand die Besten im Land

Sie hatten gut jubeln: hinten von links nach rechts: Bilal Gouacem, Dominik Loch, Nick Brusius, Mattis Ruppenthal, Zoe Rink; vorne von links nach rechts: Victoria Fotachov, Emily Friesen, Elina Reinery

Unsere Volleyball-Schulmannschaft hat es wieder geschafft: Nach zwei Teilnahmen beim Frühjahrsfinale im Rahmen des traditionsreichen Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ (JtfO) in den Jahren 2024 und 2025 wird die von Sebastian Scherer betreute Mannschaft dieses Mal im Frühherbst zum Bundesentscheid in der Sportart Beach-Volleyball reisen. 

„Das ist ein weiterer historischer Erfolg für unsere Schule“, frohlockte Sebastian Scherer unmittelbar nach dem verwandelten Matchball auf der wunderbaren Anlage der TS Germersheim, denn noch nie ist es einer Schule im Kreis Birkenfeld gelungen, sich im Beach-Volleyball mit den besten Teams der Nation zu messen.

Für Sebastian Scherer war der Gewinn des Landesentscheid zwar eine Überraschung, aber bei Weitem keine Sensation: „Durch unsere Hallen-Teilnahmen am Bundesfinale im letzten Jahr, und zwar sowohl bei den Jungen als auch Mädchen, wussten wir, dass wir mithalten können. Dass es aber so gut laufen würde, war nicht unbedingt zu erwarten.“

In ihrer Vorrundegruppe buchte  die unsere Equipe, nach einem 1:2 gegen das Hans-Purrmann-Gymnasium aus Speyer (gespielt wird ein Jungen- und ein Mädchendoppel, sowie ein Mixed), durch ein 2:1 gegen das Martin-Butzer-Gymnasium Dierdorf das Ticket für das Halbfinale, wo es nun gegen das Landauer Otto-Hahn-Gymnasium ging. 

„Beim Beach-Volleyball braucht es durch den Spielmodus viel taktisches Geschick. Man muss den Gegner analysieren und gemäß dessen Stärken, vor allem aber Schwächen seine Aufstellung wählen“, erläuterte Sebastian Scherer und der Trainer-Fuchs bewies seine Qualitäten in dieser Hinsicht eindrucksvoll. Im Gegensatz zur Vorrunde änderte er seine Formationen gewinnbringend. Das Mädchen-Team mit Zoe Rink und Victoria Fotachov gewann ihre Partie souverän. Das Mixed bestehend aus Dominik Loch und Elina Reinery war nicht als Punkt eingeplant, spielte aber stark und musste sich nur knapp im dritten Satz geschlagen geben. Nun war es am Jungen-Doppel und den Berlin-erprobten Mattis Ruppenthal und Nick Brusius den Finaleinzug perfekt zu machen – und die Jungs lieferten gegen starke Landauer ab: Das 20:18 in Satz Eins war der Brustlöser, Satz Zwei ging glatt nach Idar-Oberstein. Das Endspiel um das Ticket in die Bundeshauptstadt war also gebucht.

Dort kam es zum Re-Match gegen das Hans-Purrmann-Gymnasium, wo Scherer wieder umstellte und seiner Formation aus der Vorrundenpartie vertraute. Das Knackpunktspiel stand für ihn schon vor dem ersten Aufschlag fest: „Es wird auf das Mixed hinauslaufen.“ Und wieder behielt der Coach recht: Das Mädchendoppel mit Fotachov und Jessica Friesen ging an Speyer, das Jungendoppel mit Loch und Brusius an Idar-Oberstein. Nun war das Mixed bestehend aus Zoe Rink und Mattis Ruppenthal gefordert, für den entscheidenden zweiten Punkt zu sorgen. Die beiden blieben „kalt wie Hundeschnauze“, ließen sich nicht davon beeindrucken, dass auf der anderen Netzseite mit Marlene Bohl eine deutsche Jugendnationalspielerin stand, erarbeiteten sich durch großen Einsatz und starke Nerven das nötige Spielglück und brachten – nachdem sie den ersten Satz mit 15:13 gewonnen hatten – die Partie mit mutigem Spiel ungefährdet nach Hause. 

„Kompliment an meine Spielerinnen und Spieler, auch an Bilal Gouacem als Back-up, die sich fantastisch präsentiert haben. Unser großes Plus war unsere Ausgeglichenheit. Dadurch konnte ich aufstellungstechnisch jonglieren, ohne an Qualität zu verlieren“, konstatierte ein sichtlich stolzer und zufriedener Coach und ergänzte: „Jetzt genießen wir das Bundesfinale, wo mir mit dem dieses Mal verhinderten Johannes Wild ein weiterer, starker Spieler zur Verfügung steht.“ 

Die Heinzenwies-Schulgemeinschaft ist einmal mehr sehr stolz auf unsere Volleyballer!