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Aktuelles - Details

Heinzenwies zum dritten Mal in Folge beim Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia

Vier erlebnisreiche Tage verbrachten unsere Beach-Volleyballer beim Bundesfinale des traditionsreichen Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Hauptstadt Berlin. Nach zwei Hallen-Teilnahmen 2024 und 2025 gelang dem von Sebastian Scherer und Florian Meigen betreuten Team in diesem Jahr das Triple. Und zum ersten Mal überhaupt ging eine Idar-Obersteiner Schule als rheinland-pfälzischer Vertreter beim Herbstfinale in den Sand. 

Auf der atemberaubenden Anlage in Berlin-Mitte – neben dreißig Beach-Volleyballplätzen sorgten fünf Padel-Courts, ein Hochseilgarten, eine Trampolinhalle und ein loungeartiger Gastrobereich für ein wunderbares Ambiente – begann die Gruppenphase bei Fritz-Walter-Wetter im Berliner Regen mit einer einkalkulierten 0:3-Niederlage gegen das Sportgymnasium Schwerin. Sebastian Scherer nutzte die Partie, um seine Spielerinnen und Spieler ins Turnier kommen zu lassen und allen Sandzeit zu geben. Gegen MeckPomm waren das Jungendoppel Dominik Loch und Nick Brusius (ergänzt durch Johannes Wild) aber ebenso chancenlos wie das Mixed Zoe Rink/Mattis Ruppenthal und das Mädchenpaar Elina Reinery/Victoria Fotachov (Emily Friesen). Aber schon im zweiten Spiel gegen das niedersächsische Gymnasium Bad Iburg ging es deutlich enger zu. Loch/Brusius (plus Wild) sorgten für den ersten Punkt, der allerdings die 1:2-Niederlage nicht verhindern konnte. Im abschließenden Spiel gegen das Karlsruher Otto-Hahn-Gymnasium (Baden-Württemberg) ging es nun um den Einzug in die Zwischenrunde. Hier hätte unser Team an sein Maximum kommen müssen, was ihm aber leider nicht gelang. So quittierten wir eine weitere Niederlage und mussten uns mit der Platzierungsrunde um die Ränge 13 bis 16 begnügen. „Wir messen uns hier mit Schwerpunktschulen und Sportgymnasien, die unter Profibedingungen trainieren und spielen. Also müssen wir an unsere absolute Leistungsgrenze kommen und auch ein bisschen Spielglück haben, falls wir für eine Sensation sorgen wollen. Beides blieb heute leider aus“, fasste Sebastian Scherer den ersten Turniertag zusammen, bevor es mit seiner Truppe noch ein wenig auf Erkundungstour ans Spreeufer am Bundeskanzleramt ging. 

Tag Zwei begann mit einem 1:2 gegen das brandenburgische Friedrich-Schiller-Gymnasium aus Königs Wusterhausen, bei dem das Mixed Rink/Loch (mit Einwechselspieler Brusius) punktete und die beiden anderen Teams gut mithielten.

Da auch gegen das Erfurter Pierre-de-Coubertin-Gymnasium nichts drin war, kam es wie in den vergangenen Jahren gegen das Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Dillingen (Saarland) zum Südwest-Derby um den 15. Platz. Das Mädchendoppel Fotachov/Reinery ging glatt an uns, das Mixed an Dillingen, sodass das Jungendoppel für die Entscheidung sorgen musste. Hier ging es über drei enge Sätze, mit dem besseren Ende für das Heinzenwies-Duo Mattis Ruppenthal und Johannes Wild. „Minimalziel erreicht“, konstatierte Scherer, nachdem Kapitän Mattis die Urkunde aus den Händen von Beach-Volleyball-Vizeweltmeisterin Karla Borger in Empfang genommen hatte.

Nach getaner Arbeit durften die Schülerinnen und Schüler noch über ein wenig Freizeit in der Hauptstadt freuen. Neben den klassischen Sightseeing- und Shopping-Zielen standen an den Abenden zwei absolute Highlights auf dem Programm: Zum einen ging es in die Uber-Arena zum Eishockey-Saisonauftakt der Eisbären Berlin und zum anderen in die Max-Schmeling-Halle zur Abschlussveranstaltung aller beim diesjährigen Herbstfinale vertretenen Sportarten samt Gruppenfoto mit der kompletten RLP-Delegation. Hier blieb für unsere Schülerinnen und Schüler viel Zeit zum Plaudern und Fachsimpeln, mit den Fußballern aus Schleswig-Holstein, den Judoka aus Sachsen, den Ruderern aus NRW, den Hockeyspielern aus Hessen oder den Tennisspielern aus Bayern. „Genau das ist der Geist von „Jugend trainiert für Olympia“. Das macht dieses Event so unvergleichbar und darum ist es immer wieder aufs Neues eine besondere Ehre ist, sein Bundesland hier vertreten zu dürfen“, schwärmte Scherer zum Abschluss des diesjährigen Berlin-Trips.